Evangelische Kirchengemeinden Sohren und Ober Kostenz

Bärenbach - Lautzenhausen - Niedersohren - Sohren

Kludenbach - Metzenhausen - Ober Kostenz - Schwarzen - Todenroth

 

Sohren:

Ober Kostenz:

Wir müssen sanieren

 

Eine Bitte um Unterstützung

Viele Menschen wurden hier getauft, gefirmt, konfirmiert, getraut und betrauert! In der Zeit ihres langen Kirchenlebens hat sie die unterschiedlichsten Gottesdienste gesehen und vielerlei Musik gehört. Heute konzertieren hier d einheimische Chöre und Musiker; ganzjährig beleben Gastchöre und Ensembles die alten Gemäuer. Bis in die ersten Jahre des Zwanzigsten Jahrhunderts hinein wurde sie »St. Michael« genannt.

Im fünfzehnten Jahrhundert wurde ihr Chor im gotischen Stil auf älteren Vorgängerbauten errichtet – damit ist sie das älteste Gebäude im Ort. Sie bildet den Mittelpunkt eines Kirchspiels, zu dem neben Sohren die Orte Bärenbach, Lautzenhausen und Niedersohren gehören. Vor Zeiten sind die Lutheraner aus Dill hierher gepilgert. Von 1688 bis 1907 haben sich evangelische und katholische Christen die Kirche in einem sog. Simultaneum geteilt. Heute finden hier ökumenische Veranstaltungen statt. Sie gilt, gemeinsam mit der evangelischen Bibliothek, als beliebter Ort für das Lernen und Lehren. Und Maje gehalten wird dort auch.

Es geht um die Evangelische Kirche in Sohren. Viele Generationen haben an ihr gearbeitet, um sie für die nächsten Jahre und Jahrzehnte zu erhalten. Jetzt muss wieder etwas getan werden. Was genau und warum das alles?

Beim Dach muss die gesamte Schieferabdeckung erneuert werden - mitsamt der darunter liegenden Schalung. Im Turm ist es deshalb schon zu Wasserschäden gekommen; tragende Teile sind dort in Mitleidenschaft gezogen worden.

Einen besonderen Aufwand wird die Dachkonstruktion der Sakristei bedeuten: Hier muss alles überarbeitet werden. Die Dachkonstruktionen des Schiffes und des Turmes zeigen sich dagegen in einem altersgemäß guten Zustand.

An vielen Stellen des Sockels – und hier vor allem beim Chor – gehört der Putz erneuert. Hier muss in größerem Maßstab aufgestemmt und Sanierputz aufgebracht werden. Im Übergangsbereich zu Erdreich, Kies und Pflasterbett soll dann eine sog. »Dichtschlämme« vor Nässe schützen. (Im Zusammenspiel mit Frost zermürbt die Feuchtigkeit den Putz regelrecht.)

Der Putz muss des weiteren im Bereich des Westgiebels und der Strebepfeiler des Chores wegen der Risse und weiteren Schadstellen durch artgleiches Putzmaterial repariert werden. Zudem ist der Sandstein der Gewände an mehreren Stellen auszubessern. Und schließlich und endlich setzte der Zahn der Zeit dem Anstrich so zu, dass auch hier nachzubessern ist.

Das Sanierungskonzept von Architekt H. P. Michel (14. Mai 2019) veranschlagt Gesamtkosten in Höhe von 396.270,- € (darin enthalten: MWSt 63.270,- €). Die Evangelische Kirchengemeinde Sohren freut sich über Förderzusagen in Höhe von bisher 44.500,-€.

Das Presbyterium der Gemeinde wird in erheblichem Maße Eigenmittel aufwenden. Aber selbst dann, wenn wir sämtliche Rücklagen der Gemeinde einbringen könnten, bliebe immer noch eine vierstellige Deckungslücke – beim derzeitigen Stand der Dinge.

In den vergangenen Jahren wurde viel Geld in die Nachhaltigkeit der Gebäude rund um die Kirche investiert; in das Gemeindehaus und in das Küsterhaus. Und auch hier rechnen wir in diesem Jahr mit weiteren Kosten im hohen fünfstelligen Bereich, um eine Mauer des ehemaligen Jugendheims langfristig vor Nässe und Feuchtigkeit zu schützen.

Das Presbyterium der Gemeinde hat deshalb schon vor einiger Zeit dazu beschlossen, sich von dem wunderschön gelegenen Pfarrhaus zu trennen und sich auf das Ensemble Kirche, Küsterhaus und Gemeindesaal (ehemals Jugendheim, davor Pfarrscheune) zu konzentrieren. Wir beabsichtigen des weiteren, das Küsterhaus mit modernen Räumen zu versehen, die dann teilweise als Büros vermietet werden können.

Aber: Selbst dann, wenn wir das Pfarrhaus verkaufen, das Konzept »Küsterhaus« Bestand hat und die Kirchengemeinde bei der Auflösung von Rücklagen an die Grenze geht (und ein wenig darüber hinaus) … selbst dann benötigen wir Ihre Unterstützung. Nicht alleine in finanzieller Hinsicht!

 

Helfen Sie der evangelischen Kirchengemeinde dabei, die Kirche für die kommenden Generationen zu erhalten!

 

 

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